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Zainhammer

Die Spiegelglasschleifei mit Poliererei bestand von 1852 (der Umbau erfolgt durch Friedrich Eichinger) bis zum Beginn des 2.Weltkriegs. Johann Trepl war der letzte Betreiber; auch sein Sohn Alfred erlernte dieses Handwerk noch. Das angelieferte Rohglas wurde in Gips eingelegt, anschließend geschliffen und poliert. Zum Brennen wurde extra ein sog. Gipshäuschen betrieben. Der zum Polieren verwendete, auf Holzrahmen montierte Filz, wurde durch die „Rouge“ genannte Polierpaste rot eingefärbt. Diese Paste, sie bestand in erster Linie aus Eisensalzen mit Schmirgel, war auch dafür verantwortlich, dass Arbeitsstätten und Kleidung ständig rot gefärbt waren.

Ansicht vom Brunnenhaus her. Deutlich erkennbar, dass Zainhammer früher aus mehreren Gebäuden bestanden hat.
Ansicht vom Brunnenhaus her. Deutlich erkennbar, dass Zainhammer früher aus mehreren Gebäuden bestanden hat.
Ansicht Richtung Weidenberg. In der Bildmitte ist der Bahnhof von Zainhammer erkennbar.
Ansicht Richtung Weidenberg. In der Bildmitte ist der Bahnhof von Zainhammer erkennbar.
Lageplan der Gebäude aus dem Jahre 1925.
Lageplan der Gebäude aus dem Jahre 1925.

Glaswanderweg - 95485 Warmensteinach im Fichtelgebirge / Bayern
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