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Traßlhütte

Alten Unterlagen zu Folge stand die älteste Glashütte im Steinachtal bereits 1587 in Hütten. Ob dies durchgängig bis ins 20. Jahrhundert der Fall war, kann leider nicht belegt werden. Auch die kurpfälzische Chronik des Jahres 1634 erwähnt eine Hütte in diesem Ortsteil.

Ende des 19. Jahrhunderts gründete Michael Traßl eine Hohlglasfabrik (Inhaber: Josef Traßl). Neben Hohlgläsern wurden als wichtigstes Erzeugnis die sog. ODOL-Flaschen hergestellt. Hier besaß die Firma das Alleinherstellungsrecht! Nachdem es Probleme mit den ausströmenden Schadstoffen gab, die die umliegenden Wälder schädigten, wurde die Produktion 1910 vor Ort eingestellt und nach Immenreuth verlegt. Angeblich wurden aber bis 1928 weiter Glaswaren hergestellt.

Nach der Ansiedlung der Heimatvertriebenen 1945 waren Harald Klamt und Josef Fischer auf der Suche nach Betrieben, die das Rohglas für die Schleifereien lieferten. Sie pachteten die stillgelegte Hütte, die z. T. noch gut erhalten war, und schon 1947 nahm die Iserglas-Hütte ihre Produktion auf. 1951 wurde sie endgültig stillgelegt.

Heute befindet sich in den Gebäuden die Hüttenbrauerei. Nach Terminabsprache sind hier auch Brauereibesichtigungen möglich.

Blick auf Hütten. In der Mitte ist gut die Traßlhütte zu erkennen. Rechts daneben die alte Jugendherberge, die später der neuen Hauptstraße weichen musste. Noch weiter rechts der Gasthof Zum Goldenen Reichsapfel, der 1793 das Schankrecht erhielt und dessen Gebäude noch heute steht.

Blick auf Hütten. In der Mitte ist gut die Traßlhütte zu erkennen. Rechts daneben die alte Jugendherberge, die später der neuen Hauptstraße weichen musste. Noch weiter rechts der Gasthof Zum Goldenen Reichsapfel, der 1793 das Schankrecht erhielt und dessen Gebäude noch heute steht.

Eine Aufnahme nach dem 2. Weltkrieg.
Eine Aufnahme nach dem 2. Weltkrieg.
Ein 1950 entstandenes Gemälde von O. Schöler. Rechts bergauf ist der Vorgänger der jetzigen Hindenburgstraße zu erkennen.
Ein 1950 entstandenes Gemälde von O. Schöler. Rechts bergauf ist der Vorgänger der jetzigen Hindenburgstraße zu erkennen.

Glaswanderweg - 95485 Warmensteinach im Fichtelgebirge / Bayern
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