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Burgruine Wurzstein

Burgruine Wurzstein Videolink

http://youtu.be/InuzPA80hRQ

Ruine Wurzstein

Burgruine Wurzstein

Direkt dort, wo der Wurzbach in die Warme Steinach mündet, erhebt sich ein Felssporn. Auf ihm finden sich noch heute die spärlichen Überreste der Burgruine Wurzstein. Lange Zeit lagen Ursprung und Bedeutung dieser Burganlage im Dunkel der Geschichte. Schriftliche Zeugnisse fehlen praktisch vollständig. Vorhandene Unterlagen aus der Mitte des letzten Jahrtausends sprechen im Zusammenhang mit Wurzstein nur von einer Ruine.

Auch der Zweck der Anlage war lange unklar. War es eine Befestigungsanlage zur Sicherung der Grenze zwischen dem bayerischen Nordgau und dem fränkischen Radenzgau, war es eine Raubritterburg oder ein herrschaftliches Jagdschloss?

Erst in jüngster Zeit haben es Nachforschungen ermöglicht, konkretere Angaben zu machen. So geht man heute davon aus, dass die Burg im 11. Jahrhundert errichtet wurde. Die Neuzuordnung einer Schenkungsurkunde von 1069 durch den Historiker Dr. Konrad-Röder erhärtet diese These.

In den Jahren 2007/2008 wurde das Gebiet durch den Warmensteinacher Verschönerungsverein in Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalpflege und dem zuständigen Forstamt entbuscht und der steile Zugang durch den Bau von Treppenstufen und Wegen erleichtert. Mit Hilfe interessierter Forscher und Laien wurde kurz unterhalb des Gipfels eine Schautafel errichtet, die über das wahrscheinliche Aussehen der Burg sowie ihre Funktion informiert. Der Gipfel selbst sollte zum Schutz der rudimentären Mauerreste nicht betreten werden. Auf einem Rundweg kann die ganze Anlage umrundet werden.

Wer sich ausführlicher mit diesem Thema befassen will, dem sei das 2008 erschienene Buch von Harald Herrmann "Burgruine Wurzstein im Steinachtal" empfohlen.

Steil geht der Blick nach oben, wo die Reste der Ruine verborgen sind.
Steil geht der Blick nach oben, wo die Reste der Ruine verborgen sind.
Nur wenige Steinreste zeugen von der ehemaligen Anlage.
Nur wenige Steinreste zeugen von der ehemaligen Anlage.
Lageplan der Burgruine. Unterhalb ist Zainhammer zu erkennen.
Lageplan der Burgruine. Unterhalb ist Zainhammer zu erkennen.
Die neueste Rekonstruktion. So soll sie ausgesehen haben.
Die neueste Rekonstruktion. So soll sie ausgesehen haben.

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