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Pfeiferhaus

Lange Zeit war unklar, wann und in welchem Zusammenhang das Pfeiferhaus entstanden ist und woher sein Name rührt. Oftmals wurde eine Verbindung zur nahe gelegenen Ruine Wurzstein hergestellt und die Datierung in jene Zeit verlegt, also in die Mitte des 12. Jahrhunderts oder davor. Grund dafür waren wohl unter anderem die noch heute vorhandenen, uralten Kellergewölbe, erbaut aus unverputzten Bruchsteinen.

Erst in jüngster Zeit haben Nachforschungen ergeben, dass es sich noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts um eine Waldfläche "im Pfeifer" handelte, die im Kataster des Steuerdistrikts unter Warmensteinach mit 24 Tagwerken Holz eingetragen war.

Um 1825 erwarb Thomas Kilchert zu St. Michaelishammer (heute Neuwerk) einen Teil dieser Waldfläche und erbaute darauf (wohl um 1830) ein Wohnhaus. Es war der gleiche Thomas Kilchert, der zu jener Zeit auch Wirt auf dem nahe gelegenen Brunnenhaus war. Eine Verbindung zur Ruine Wurzstein kann somit ausgeschlossen werden.

1886 übernahm Johanna Rabenstein zusammen mit ihrem Bräutigam Christian Heinrich Zwenzner den Besitz. Deren Nachkommen sind bis heute Eigentümer des Pfeiferhauses. In späterer Zeit wurde daraus ein Waldhotel, das noch bis ins Jahr 2007 betrieben wurde.

(Nach Angaben von Harald Stark, "Der Siebenstern", Ausgabe 6/2008)

 

Das Pfeiferhaus, wie es früher von der Hauptstraße aus zu sehen war.
Das Pfeiferhaus, wie es früher von der Hauptstraße aus zu sehen war.

Glaswanderweg - 95485 Warmensteinach im Fichtelgebirge / Bayern
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