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Die Böllershütte

Hier ungefähr stand um 1760 die Böllershüttn. Der genaue Standort lässt sich nicht mehr feststellen. Wie man aus alten Kirchenbüchern entnehmen kann, waren die Böllersleut (so der Hausname) mit dem Knopf- und Perlenmachen bis ins 20. Jahrhundert hinein beschäftigt. Der Name „Böller“ bezeichnet übrigens ein etwas dickeres Paterl (= Perle).

1788 wird der Knopfmacher Johann Heinrich Kröniger erwähnt, ihm folgt der 1794 geborene Hüttenarbeiter Johann Michael Kröniger. 1801 kam der Name Röthel in die Familie, die im Volksmund aber auch "Böllersleut" genannt wurden. Es begann mit Johann Heinrich Röthel (Glasperlenmacher), dann folgten 1831 Karl Heinrich Röthel (ebenfalls Glasperlenmacher) und 1862 Georg Wolfgang Röthel, der wohl als letzter in der Böllershüttn als Glasperlenmacher arbeitete. Das genaue Datum der Stilllegung dieser Perlenhütte ist leider nicht dokumentiert.

Die Bilder zeigen das Gebäude, als es längst keine Hütte mehr gab.

Aufnahmen, als das Gebäude schon lange als Wohnhaus genutzt wurde.

Glaswanderweg - 95485 Warmensteinach im Fichtelgebirge / Bayern
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